Werkbeschreibung
1. The Darkness
2. Construction
3. Celebration
4. The Rise of Asgard
The Rise of Asgard ist eine viersätzige sinfonische Blasorchesterkomposition, die auf Motiven der nordischen Mythologie basiert. Inhaltlich orientiert sich das Werk an der Legende von Asgard, dem Sitz der Asen. Nach einem Krieg mit den Wanen ist die Götterburg zerstört und muss wiederaufgebaut werden. Ein Steinmetz übernimmt diese Aufgabe unter besonderen Bedingungen. Die Komposition folgt dieser Erzählung in vier musikalischen Abschnitten und stellt die Entwicklung von der Zerstörung über den Wiederaufbau bis zur Vollendung Asgards dar.
Der erste Satz, The Darkness, beschreibt die Situation nach dem Krieg. Tief gesetzte Solo-Querflöten und das markante Schlagwerk erzeugen ein dunkles Klangbild, das an Nebelschwaden erinnert. Gegen Ende deutet ein Euphonium-Solo eine erste Veränderung der Stimmung an. Im zweiten Satz, Construction, steht der Wiederaufbau der Burg im Mittelpunkt. In diesem perkussiven Teil mit unregelmäßigen Taktarten wie 10/8 und 8/8 nimmt der Amboss eine zentrale Rolle ein. Ein Saxophon-Duett greift das Eingreifen Lokis in die Handlung auf. Eine chromatische Steigerung führt zum Höhepunkt des Satzes, der durch einen abschließenden Amboss-Schlag markiert wird. Der dritte Satz, Celebration, stellt die Fertigstellung Asgards und die ausgelassene Freude der Asen dar. Tänzerische Rhythmen im 7/8-Takt und ein folkloristisch gestaltetes Solo für Tin Whistle (opt. Piccolo) bestimmen seinen Charakter. Im vierten Satz, The Rise of Asgard, wird die musikalische Entwicklung zusammengeführt und zu einem abschließenden Höhepunkt geführt. Majestätische Blechfanfaren und ein dichter Orchesterklang prägen den Satz und führen zu einem kraftvollen Finale.